01. Nürnberger Wundkongress

Gemeinsam unterwegs: Wundforschung und Wundbehandlung
06.12.–08.12.2018 • Messe Nürnberg

01. Nürnberger Wundkongress

Gemeinsam unterwegs: Wundforschung und Wundbehandlung
06.12.–08.12.2018 • Messe Nürnberg

 

Kongressdetails

Downloads

Abstracts

Print-File

Workshop- und Seminarprogramm

Zum Kongress werden zahlreiche praktische Workshops und Seminare angeboten. Um den praktischen Charakter dieser Kurse zu gewährleisten und jedem Teilnehmer bestmögliche Ergebnisse zu ermöglichen, werden die Workshops für max. 35 bzw. die Seminare für max. 70 Teilnehmer angeboten. Eine rechtzeitige Reservierung ist daher zwingend erforderlich.

Das vollständige wissenschaftliche Programm können Sie hier einsehen. Zur Registrierung geht es hier.

Workshops

Arterielle Verschlussdruckmessung und Dopplersonographie für Gesundheitsfachberufe
Leitung: Andreas Maier-Hasselmann (München/DE)

WS03 06.12.2018 Raum Nizza 11:00–12:30 Uhr
WS08 (Wdhg.) 06.12.2018 Raum Nizza 13:45–15:15 Uhr
WS11 (Wdhg.) 06.12.2018 Raum Nizza 15:45–17:15 Uhr

Arterielle Perfusionsstörungen sind bei Patienten mit Diabetes nicht selten und können bei der podologischen Behandlung unerwünschte Komplikationen nach sich ziehen. Auch in Bezug auf die Wundversorgung ist die Kenntnis des Knöchel-Arm-Index und damit auch der peripheren arteriellen Durchblutung eine wichtige Information für den Therapeuten. Die Dopplersonographie ist hervorragend geeignet, unterschiedliche Erkrankungsarten zu differenzieren und ermöglicht eine schnelle Zuweisung der Patienten in sachgerechte, interdisziplinäre Behandlungspfade. Sie ist eine einfache, preiswerte, gut verfügbare und für alle in der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen schnell erlernbare Untersuchungsmethode.

In diesem Workshop werden die theoretischen Grundlagen und die praktische Durchführung der arteriellen Verschlussdruckmessung geübt. Neben den technischen Grundlagen zur Dopplersonographie und der Einweisung in typische Geräte stehen praktische Übungen im Vordergrund. Am Ende wird jeder Teilnehmer in der Lage sein, die wichtigsten Gefäßerkrankungen, die mit chronischen Wunden einhergehen, sicher zu erkennen.


Diabetisches Fußsyndrom – frühzeitig erkennen – Amputationen vermeiden
Leitung:  Wolf-Rüdiger Klare (Radolfzell/DE)

WS14 07.12.2018 Raum Basel 08:00–09:30 Uhr
WS18 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Basel 10:00–11:30 Uhr

Jeder vierte Diabetiker entwickelt im Laufe seines Lebens ein Fußulcus. Chronische Fußwunden sind die häufigste Ursache für eine Amputation. Die Amputationsrate ist in Deutschland seit einigen Jahren rückläufig, im internationalen Vergleich aber immer noch zu hoch.
Ziel des Kurses ist eine praktische Einführung in die Diagnostik des Diabetischen Fußes, damit auch Nicht-Spezialisten gefährdete Patienten identifizieren und an spezialisierte Einrichtungen weiterleiten können. Die Teilnehmer dieses Kurses haben auch Gelegenheit, einfache orientierende Untersuchungen, wie zum Beispiel Sensibilitätsprüfungen, praktisch zu üben. Es wird empfohlen, für diesen Kurs bequeme Kleidung zu tragen, die einen guten Zugang zu den Füßen ermöglicht.


Diagnostik des Diabetischen Fußes
Leitung: Ralf Lobmann (Stuttgart/DE)

WS07 06.12.2018 Raum Basel 13:45–15:15 Uhr
WS10 (Wdhg.) 06.12.2018 Raum Basel 15:45–17:15 Uhr

Der diabetische Fuß ist mit die einschneidendste Komplikation des Diabetes mellitus und führt derzeit in Deutschland zu ca. 40.000 nicht traumatisch bedingten Amputationen.
Dabei kann die Ätiologie nicht allein auf die, insbesondere bei Menschen mit Diabetes, höhere Rate von Arteriosklerose und pAVK zurückgeführt werden.
Die entsprechende Differentialdiagnostik, welche die Triopathie von Angiopathie, Neuropathie und Infektion fokussiert, wird entsprechend der aktuellen Leitlinie (International Consensus of the Diabetic Foot) und in Fallbeispielen dargestellt und auch die sich daraus ergebenden therapeutischen Implikationen herausgearbeitet.


Die Orthonyxiespange nach Ross Fraser
Leitung: Tatjana Pfersich (Köln/DE), Penelope Kühn (Nastätten/DE), Christine Kuberka-Wiese (Rosdorf/DE)

WS32 08.12.2018 Raum Lissabon 08:00–09:30 Uhr

Ziel dieses Workshops ist eine theoretische und praktische Einführung in die Orthonyxiespange nach Ross Fraser.

Theorie:

  • Aufbau der Orthonyxiespange nach Ross Fraser
  • physikalische Grundlagen der Orthonyxiespange
  • Arbeitsschritte zur Herstellung der Orthonyxiespange

Praxis:

  • praktische Durchführung der Herstellung einer Orthonyxiespange
  • Setzen einer Orthonyxiespange
  • Aktivierung der Orthonyxiespange

Dopplersonographie für Gesundheitsfachberufe
Leitung: Sven Gregor, Petra Mey (Düsseldorf/DE)

WS22 07.12.2018 Raum Nizza 13:30–15:00 Uhr
WS30 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Nizza 17:30–19:00 Uhr
WS34 (Wdhg.) 08.12.2018 Raum Nizza 08:00–09:30 Uhr

Die Dopplersonographie ist eine einfach durchführbare, preiswerte, gut verfügbare und für alle in der direkten Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen schnell erlernbare Untersuchungsmethode mit hoher spezifischer Aussagekraft. Sie ist hervorragend geeignet, unterschiedliche in der Wundbehandlung wichtige Erkrankungsarten zu differenzieren, und ermöglicht eine schnelle Zuweisung der Patienten in sachgerechte, interdisziplinäre Behandlungspfade. Sie ist somit geeignet, frühzeitig und direkt die konkrete Qualität der Versorgung der einzelnen Patienten/innen zu verbessern.
Neben den technischen Grundlagen und der Einweisung in typische Geräte stehen praktische Übungen und konkrete Anwendungen im Vordergrund. Am Ende wird jeder Teilnehmer in der Lage sein, die wichtigsten Gefäßerkrankungen, die mit chronischen Wunden einhergehen, sicher zu erkennen.


Druckentlastung beim Diabetischen Fußsyndrom
Leitung Wolf-Rüdiger Klare (Radolfzell/DE)

WS33 08.12.2018 Raum Basel 08:00–09:30 Uhr
WS36 (Wdhg.) 08.12.2018 Raum Basel 10:00–11:30 Uhr

Die wichtigste Therapiemaßnahme bei der Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms ist eine dauerhafte effektive Druckentlastung. Häufig sind die angewendeten Methoden wie z. B. spezielle Entlastungsschuhe ineffektiv. Wegen des Wahrnehmungsverlusts der Füße im Rahmen einer Polyneuropathie können die Patienten die empfohlenen Verhaltensregeln nicht umsetzen.
Im Workshop wird ein Vorgehen vorgestellt, das keine Mitarbeit des Patienten erfordert. Die Verwendung spezieller Filzpolstermaterialen als Bestandteil des Verbandes gewährleistet eine effektive Druckentlastung bis zum nächsten Verbandswechsel. Im Kurs wird diese neue Verbandstechnik praktisch geübt.


Enterokutane Fisteln – Lösungsvorschläge für aufwändige Versorgungen – praktische Fallbesprechungen unter Anwendung moderner Hilfsmittel
Leitung: Werner Droste (Selm/DE)

WS09 06.12.2018 Raum Athen 15:45–17:15 Uhr

Die Pflege und Versorgung von Menschen mit enterokutanen Fisteln stellt für alle Beteiligten des therapeutischen Teams besondere Herausforderungen dar.
In diesem Workshop werden Lösungsvorschläge für die praktische Pflege und Versorgung dieser Menschen vorgestellt und unter Berücksichtigung von Alternativen im Sinne einer ganzheitlichen Betreuung diskutiert.


Hautpflege bei Ulcus-Patienten
Leitung: Steffen Gass (Günzburg/DE)

WS26 07.12.2018 Raum Basel 15:30–17:00 Uhr
WS29 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Basel 17:30–19:00 Uhr

Die Hautpflege stellt einen wichtigen Baustein bei der Behandlung chronischer Wunden dar. Nach der Abheilung einer Wunde ist die adäquate Hautpflege der zentrale Faktor bei der Rezidivprophylaxe. Im Workshop werden die wichtigsten Grundlagen von Hautpflegepräparaten vorgestellt und deren phasengerechter Einsatz besprochen.


Individuelles Schmerzmanagement mit Lachen
Leitung: Kerstin Klein-Peters (Schildow/DE)

WS02 06.12.2018 Raum Basel 11:00–12:30 Uhr
WS28 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Lissabon 17:30–19:00 Uhr
WS39 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Lissabon 13:30–15:00 Uhr

Ein affirmatives Körpergefühl und Lebenseinstellung trotz Schmerz. Was kann ich selber beeinflussen? Wo liegen meine Ressourcen für Motivation und Aktivierung eigener Energiequellen? Sie lernen Strategien für eine positive Begegnung mit stressauslösenden Situationen kennen und erfahren, wie Ihr Unterbewusstsein fast „automatisch“ für Sie arbeitet. Basierend auf dem erfolgreichen Konzept des Lachyoga (eine Kombination aus Lach- und Atemübungen, sowie Dehnungs- und Klatschübungen) erleben Sie die sofortige Wirkung des Lachens als körperliche Übung, die im Alltag unauffällig, immer und überall als Schmerzprävention praktiziert werden kann.

Lachen

  • erhöht die Wahrscheinlichkeit für positive nachhaltige Veränderungen und förderliche neuronale Erregungsmuster
  • erleichtert die Adhärenz bei chronisch Kranken
  • entwickelt die Fähigkeit, krankmachende Verhaltensmuster neu zu organisieren oder ganz zu durchbrechen
  • massiert innere Organe, lockert und entkrampft Muskulatur
  • produziert Endorphine, steigert die Zeit der Schmerzfreiheit, unweigerliches Resultat ist körperliches Wohlbefinden
  • stärkt das Immunsystem und die Herzgesundheit, bringt Kreislauf und Stoffwechsel in Schwung
  • formuliert Annäherungsziele, hilft beim ressourcenorientierten Selbstmanagement, fördert damit Ressourcenaktivierung
  • verbessert den Sinn für Humor, Kreativität, Kommunikation, Motivation, persönliche empathische Kompetenz wird entwickelt

Eine alternative Methode, dem Schmerz zu begegnen und präventiv aktiv zu werden.
Heute schon gelacht?


Interdisziplinäre Edukation bei Patienten mit einem Ulcus cruris venosum
Leitung: Sebastian Probst (Genf/CH)

WS38 08.12.2018 Raum Athen 13:30–15:00 Uhr

Die Zielsetzung dieses Workshops ist, anhand von wissenschaftlichen Daten aufzuzeigen, wie eine interdisziplinäre Patientenedukation effektiv in den Klinikalltag bei Ulcus cruris Patienten integriert werden kann.


Kompressionstherapie nach plastisch-chirurgischer Versorgung chronischer Wunden
Leitung: Ursula Mirastschijski (Bremen/DE), Guido Sinram (Mannheim/DE)

WS16 07.12.2018 Raum Athen 10:00–11:30 Uhr

Oftmals dauert es Monate bis Jahre, bis eine chronische Wunde verheilt ist, oder ein plastisch-chirurgischer Eingriff führt zum langersehnten Wundverschluss. Dann beginnt die kritische Phase, einen Rezidiven vorzubeugen. Was kann man tun, um eine verschlossene, chronische Wunde auch weiterhin so perfekt zu pflegen, damit sie nicht wieder entsteht?
In diesem Workshop sollen Grundkenntnisse zur chronischen Wundheilung vermittelt werden sowie Hands-on Techniken mit praktischen Tipps der Versorgung nach erfolgreichem Wundverschluss. Als eine konservative Versorgungsmöglichkeit ist hier die Kompressionstherapie mit Kompressionsbandagen zu erwähnen. Neueste Materialien und Versorgungstechniken werden in diesem Workshop aufgezeigt und anhand von Versorgungsbeispielen erklärt.


Lymphödeme – chronische Wunden – eine Herausforderung für Gesundheitsfachberufe
Leitung: Oliver Gültig (Aschaffenburg/DE)

WS20 07.12.2018 Raum Mailand 13:30–15:00 Uhr
WS23 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Mailand 15:30–17:00 Uhr

Die Funktion des Lymphgefäßsystems spielt eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit und unser Immunsystem. Die Heilung von Wunden wird hauptsächlich durch das Lymphgefäßsystem beeinflusst. Dieser Workshop vermittelt anschaulich die pathophysiologischen Ursachen für Ödementwicklung bei Wunden auf der Basis einer PAVK-, CVI- und/oder Diabeteserkrankung.
Durch die unabhängigen Studien von Prof. Dr. med. H. Schad/Herzzentrum München (2001) und den Ergebnissen des Center of Physiology St. George Hospital, London (2010) ist deutlich geworden, dass in den Extremitäten nur eine zu vernachlässigende Resorption der interstitiellen Flüssigkeit/Exsudats über das Venensystem besteht. Dies bedeutet, dass nahezu alle Gewebsflüssigkeit über das Lymphgefäßsystem abtransportiert werden muss! Ohne Beseitigung des lymphostatischen Ödems und der Lockerung der fibrotischen Gewebe ist eine komplikationslose Wundheilung nicht vorstellbar.
Im Workshop mit Praxisanteilen erleben Sie, wie die Lymphgefäße mit Hilfe der manuellen Lymphdrainage in Verbindung mit den speziellen Wirkungen des lymphologischen Kompressionsverbandes als körpereigenes „Vacsystem funktionieren“. Wir zeigen Ihnen mit praktischen Demonstrationen und Übungen, wie Sie die Beseitigung des lymphostatischen Ödems und die Lockerung der fibrotischen Gewebe strategisch in die Pflege und in die Wundbehandlung integrieren können.
Dieser Workshop richtet sich an alle verordnenden Ärzte (budgetneutrale Verordnung bei chronischen lymphostatischen Ödemen), an alle Pflegefachberufe und Physiotherapeuten, die ihre Behandlungs- und Versorgungsergebnisse bei Patienten mit chronischen lymphostatischen Ödemen mit und ohne Wunden verbessern wollen. Jeder Teilnehmende erhält eine zusammenfassende DVD zum Thema lymphologische Kompressionsverbände mit ausführlicher praktischer Demonstration an der oberen und unteren Extremität.


Niederdruck-Wundtherapie (NPWT)
Leitung: Thomas Karl (Bad Friedrichshall/DE)

WS15 07.12.2018 Raum Nizza 08:00–09:30 Uhr
WS19 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Nizza 10:00–11:30 Uhr

Die Unterdrucktherapie (negative pressure wound therapy) ist in der Behandlung akuter, subakuter und chronischer Wunden seit vielen Jahren zu einem unverzichtbaren und etablierten Bestandteil geworden. Das Indikationsspektrum hat sich innerhalb der vergangenen Jahrzehnte seit Einführung Mitte der 1990iger Jahre ständig erweitert.

Im Rahmen des Workshops werden anhand von Behandlungsfällen folgende Aspekte der NPWT dargestellt:

  • Grundlagen
  • Indikationen und Kontraindikationen
  • technische Tipps und Tricks

Einen besonderen Fokus wird die Anwendung der NPWT in der Gefäßchirurgie bei Grenzindikationen sowie der prophylaktische Einsatz der Unterdrucktherapie zur Reduktion postoperativer Wundheilungsstörungen durch sogenannte Inzisionsmanagementsysteme haben. Training für weniger erfahrene Anwender an Modellen runden den Workshop ab.


Schau genau hin! – Wie uns die Wunddokumentation zur Diagnose führen kann
Leitung: Cornelia Erfurt-Berge, Beata Zschieschang (Erlangen/DE)

WS04 06.12.2018 Raum Mailand 13:45–15:15 Uhr

Wir wiederholen die wichtigsten Punkte der Wunddokumentation und diskutieren diese anhand von Fallbeispielen. Mit geübtem Blick lassen sich im Rahmen der Wundbeschreibung bereits erste Hinweise für eine mögliche zugrundeliegende Diagnose finden. Interessante dermatologische Differentialdiagnosen werden besprochen und anhand von konkreten Fällen eingeübt.


Schief gewickelt? – Nicht mit uns!
Leitung: Carina Hansmann (Jena/DE)

WS27 07.12.2018 Raum Athen 17:30–19:00 Uhr
WS37 (Wdhg.) 08.12.2018 Raum Mailand 13:30–15:00 Uhr

Grundlagen der Kompressionstherapie. Warum Kompressionsverband? Wann Kompressionsverband? Wann nicht und wann vielleicht? Ab wann Kompressionsstrumpf? Praktische Übungen.


Selbstmanagement in der lymphologischen Kompressionsbehandlung
Leitung: Franz-Josef Schingale (Pommelsbrunn/DE)

WS21 07.12.2018 Raum Lissabon 13:30–15:00 Uhr
WS25 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Lissabon 15:30–17:00 Uhr

Im Workshop sollen die Teilnehmer das Bandagieren und Druckkontrolle mit Picopress und im Vergleich dazu die Technik der Anlage einer Velcro-Bandage mit Druckkontrolle erlernen.


SkillsLab – Wunde – Wundmanagement für Einsteiger
Leitung: Cornelia Erfurt-Berg, Lukas Bergendahl, Beata Zschieschang (Erlangen/DE)

WS12 07.12.2018 Raum Athen 08:00–09:30 Uhr

Dieser Workshop bietet einen Überblick über die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen in der Wundversorgung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ulcus cruris. Praktische Fertigkeiten wie korrekte Wunddokumentation, ABPI-Messung, mikrobielle Diagnostik und Kompressionstherapie werden an verschiedenen Übungsstationen besprochen und trainiert. Der Kurs ist auch für Auszubildende in Gesundheitsberufen und/oder Studierende geeignet.


Ultraschallassistiertes Wunddebridement/Wundreinigung (UAW)
Leitung: Anita Ide, Petra Kübler (Gelsenkirchen/DE)

WS06 06.12.2018 Raum Lissabon 13:45–15:15 Uhr
WS24 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Athen 15:30–17:00 Uhr

  • Theoretischer Teil: Einleitung (Was ist das ultraschallassistierte Wunddebridement, wie funktioniert es: physikalische Grundlagen), Fallbeispiele der Anwendung.
  • Praktischer Teil: Durchführung des ultraschallassistierten Wunddebridements (Aufbau des Gerätes, Funktionsweise, Übungseinheit).

Wundauflagen
Leitung: Christian Moosmann (Freiburg/DE)

WS13 07.12.2018 Raum Lissabon 08:00–09:30 Uhr
WS17 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Lissabon 10:00–11:30 Uhr
WS31 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Athen 08:00–09:30 Uhr
WS35 (Wdhg.) 07.12.2018 Raum Athen 10:00–11:30 Uhr

In diesem Workshop erhalten Sie eine verständlich und pragmatisch erklärte Übersicht über Wundauflagen, deren Aufbau, Funktion, Anwendung und Evidenzlage. Anhand von realen Falldokumentationen wird der praktische Einsatz demonstriert und besprochen.


Wunddebridement – Grundlagen der Anwendung und praktische Aspekte
Leitung: Thomas Karl (Bad Friedrichshall/DE)

WS01 06.12.2018 Raum Athen 11:00–12:30 Uhr
WS05 (Wdhg.) 06.12.2018 Raum Athen 13:45–15:15 Uhr

Ein Debridement ist oftmals im Rahmen der Behandlung chronischer Wunden erforderlich und muss häufig auch regelmäßig wiederholt werden.
Hierzu stehen u. a. nachfolgende Verfahren zur Verfügung:

  • chirurgisches Debridement
  • biochirurgisches Debridement
  • enzymatisches Debridement
  • Ultraschall Debridement

Im Rahmen des Workshops werden die verschiedenen Verfahren dargestellt und deren Indikationen, Technik sowie Vor- und Nachteile erläutert. Im Fokus des Workshops stehen hierbei insbesondere chirurgische und biochirurgische Verfahren.


Seminare


Aspekte der Ausbildung von Pflegefachkräften
Leitung: Martina Mächtlinger, Getrud Müller (Nürnberg/DE)

S02 06.12.2018 Saal München 2 13:45–15:15 Uhr

Im Laufe der letzten etwa 30 Jahre haben sich die Inhalte der Krankenpflegeausbildung grundsätzlich verändert. Eine Analyse der gängigen Lehrbücher zeigt dies deutlich. Das Seminar zeigt am Beispiel der Wundversorgung die Ausweitung der Lehrinhalte von kurzen Handlungsanweisungen hin zur Unterstützung eines Patienten bei der Bewältigung der Auswirkung einer (chronischen) Wunde auf seinen Alltag auf.
Gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen werden Anforderungen an das Wissen zur kompetenten Wundbehandlung im therapeutischen Team entwickelt.


DFS – von der Ätiopathogenese zu optimalen Behandlungsstrukturen
Leitung: Ralf Lobmann (Stuttgart/DE)

S07 07.12.2018 Raum Athen 13:30–15:00 Uhr

Im Seminar wird zum einen in die grundsätzlichen Mechanismen der gestörten Wundheilung anhand des diabetischen Fußes eingeführt. Gerade die chronische Wunde des Menschen mit Diabetes mellitus ist ein Paradebeispiel für die bereits auf molekularer und zellulärer Ebene beginnenden Chronifizierungsprozesse der gestörten Wundheilung.
Im Seminar wird aufgezeigt, wie grundlagenwissenschaftliche Erkenntnisse den Weg in die klinische Routineversorgung finden („from bench to bedside“). Dabei sind diese grundlegenden Prinzipien der gestörten Wundheilung, die exemplarisch für das diabetische Fußsyndrom dargestellt werden, aber auch auf andere chronische Wundformen übertragbar.
Das Seminar soll helfen, ein Gespür für die Besonderheiten der chronische Wunde bei Menschen mit Diabetes zu entwickeln, und verdeutlichen, dass diese Patientengruppe grundsätzlich als Hochrisikogruppe für einen schlechten Wundverlauf mit nachfolgender Amputation einzuschätzen ist.
Im zweiten Teil des Seminars wird darauf eingegangen, dass die besten Kenntnisse über Ätiopathogenese, Diagnostik und Therapieoptionen nicht zum (extremitätenerhaltenden) Erfolg führen, wenn die entsprechenden Strukturen nicht vorhanden sind. Die notwendigen Voraussetzungen an Prozess, Personal und Ergebnisstruktur werden anhand des Beispiels der Zertifizierung der Deutschen Diabetes Gesellschaft dargestellt und im Kontext der damit zu erzielenden Therapieergebnisse diskutiert.


Diabetisches Fußsyndrom – Druckentlastung – vom Schuh bis zum Total contact cast
Leitung: Ralf Lobmann (Stuttgart/DE)

S10 07.12.2018 Raum Mailand 17:30–19:00 Uhr

Die Entlastung/Ruhigstellung des Fußes und der Wundregion ist ein wesentliches Element der Grundprinzipien der Behandlung des diabetischen Fußes. Ohne die erforderliche Ruhigstellung heilt keine Wunde. Unterschiedliche Möglichkeiten werden dargestellt und gemeinsam Optionen für individuelle Patientensituationen diskutiert. Teilnehmer können eigene Erfahrungen und Fragen aktiv einbringen.


Fistel und Wundversorgung
Leitung: Mechthilde Birk (Villingen-Schwenningen/DE)

S06 07.12.2018 Raum München 2 10:00–11:30 Uhr

Verschiedene Möglichkeiten der Fistelversorgung werden vorgestellt – sowohl Fisteln mit hochviskösen enteralen Sekreten und stark sezernierende Fisteln in abdominalen Wunden.


Gefäßmedizin – leitliniengerechte Diagnostik und Therapie der PAVK und CVI
Leitung: Andreas Maier-Hasselmann (München/DE)

S05 07.12.2018 Raum München 2 08:00–09:30 Uhr

Für die störungs- und komplikationsfreie Abheilung einer chronischen Wunde sind Anamnese, Diagnose und Therapie der Grunderkrankung von vorrangiger Bedeutung. In diesem Seminar erhalten Sie Kenntnisse über die relevanten Leitlinien, die bei (chronischen) Wunden an der unteren Extremität zur Abklärung und Behandlung verschiedener Grunderkrankungen herangezogen werden sollten. Die jeweiligen Basisuntersuchungen zur Diagnostik der PAVK und CVI werden vorgestellt und erklärt.


Korrekte Wunddokumentation
Leitung: Gudrun Deutschle-Coerper (Schwaig b. Nürnberg/DE)

S08 07.12.2018 Raum München 2 15:30–17:00 Uhr

Für eine erfolgreiche und patientenorientierte Wundtherapie ist eine interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit zwingend erforderlich. Eine gute Wunddokumentation mit den notwendigen Informationen dient allen an der Wundbehandlung Beteiligten als verlässliche Orientierung in Therapie und Pflege. Welche Kriterien und Methoden zum Monitoring einer erfolgreichen Wundtherapie herangezogen werden können, stehen durch Expertenkonsens in Leitlinien und Expertenstandards zu Verfügung. Die Dokumentation des Wundverlaufes soll hierbei handlungsleitend für Therapiemaßnahmen und Pflegeinterventionen sein und keine Ansammlung von Daten darstellen, aus denen Schlussfolgerungen und Konsequenzen gezogen werden. Neben dem wundspezifischen Assessment richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf den Patienten und das Erleben seiner wund- und therapiebedingten Einschränkungen und den daraus resultierenden pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen.


Palliative Wundversorgung
Leitung: Sebastian Probst (Genf/CH)

S11 08.12.2018 Raum Mailand 08:00–09:30 Uhr

Die Zielsetzung dieses Seminars ist, die verschiedenen Aspekte sowie deren Auswirkungen und spezifischen Probleme, die palliative Wunden verursachen, darzulegen. Evidenz-basierte sowie praktische Empfehlungen werden zum Management von palliativen Wunden aufgezeigt. Aus einem empathischen und holistischen Blickwinkel werden Grundlagen der modernen Wundbehandlung vorgestellt.


Peristomale Wunden – Fallbeispiele zu aktuellen pflegerischen Versorgungsmöglichkeiten
Leitung: Werner Droste (Selm/DE)

S01 06.12.2018 Saal München 1 13:45–15:15 Uhr

Jährlich werden in Deutschland bei mehr als 41.000 Menschen Stomaanlagen aus den unterschiedlichsten Gründen angelegt. Ein großer Teil dieser Menschen erlebt peristomale Hautkomplikationen. In diesem Seminar soll Pflegenden die Notwendigkeit zur individuellen Ursachenforschung mit nachfolgender zielgerichteter Versorgungsoptimierung anhand praktischer Fallbeispiele demonstriert werden. Der gezielte Einsatz geeigneter Versorgungsprodukte zur Unterstützung der Abheilung peristomaler Hautkomplikationen und notwendige Maßnahmen der Prävention weiterer Komplikationen sind Kern dieses Seminars.


Stressbewältigung und Entspannungstechniken für Pflegepersonal
Leitung: Klaus-Dieter Erler (Weimar/DE)

S04 06.12.2018 Raum Mailand 15:45–17:15 Uhr

Gesunden Stress braucht der Mensch zum Leben. Belastender Stress, also Distress kann auf Dauer krankmachen. Wie entsteht Stress und wie kann ich mit Stresssituationen im Alltag besser umgehen? Welche Möglichkeiten habe ich zum Stressabbau? Wie kann ich mit einfachen Entspannungstechniken im Berufsalltag regenerieren? Ein „Erste-Hilfe-Lehrgang“ für Pflegende, die häufigen Stresssituationen ausgesetzt sind.


Update Expertenstand Dekubitusprophylaxe
Leitung: Gonda Bauernfeind (Windeck/DE), Steve Strupeit (Schwäbisch Gmünd/DE)

S09 07.12.2018 Saal München 2 17:30–19:00 Uhr

Der Expertenstandard „Dekubitusprophylaxe“ des DNQP wurde 2017 erneut aktualisiert. Daraus ergeben sich zahlreiche Veränderungen und Vorgaben für alle Einrichtungen des Gesundheitswesens. Der Expertenstandard fordert eine Verfahrensregelung für alle Einrichtungen. Außerdem ist dieser Expertenstandard der erste, der Indikatoren und Kennzahlen zur Qualitätsentwicklung vorschlägt.
Zielsetzung des Seminars ist es, die 2. Aktualisierung des Expertenstandard (DNQP) vorzustellen, Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten und Einsatzmöglichkeiten von Qualitätsindikatoren vorzustellen.


Wundheilung aus lymphologischer Sicht
Leitung: Oliver Gültig (Aschaffenburg/DE)

S03 06.12.2018 Saal München 2 15:45–17:15 Uhr

Das Seminar „Wundheilung aus lymphologischer Sicht“ orientiert sich an den aktuellen wissenschaftlichen und fachlichen Veröffentlichungen dieses Fachgebietes der vergangenen 5 Jahre. Dem Lymphgefäßsystem kommt innerhalb der Wundheilung ein ganz entscheidender Faktor zu.
In diesem Seminar werden neben diesen aktuellen Grundlagen auch die physiologischen und pathologischen Prinzipien des Lymphgefäßsystems vertieft. Deutlich werden die Bedeutung der Manuellen Lymphdrainage und der lymphologischen Kompressionsverbände als zentrale Bestandteile der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie herausgearbeitet, die neben dem professionellen Wundmanagement in vielen Fällen unverzichtbar sind. Das Lymphgefäßsystem ist das körpereigene VAC-System, das auch entsprechend der neuen AWMF-Leitlinie Lymphologie (S2K) in seiner Funktion durch ein ausgeklügeltes Selfmanagement unterstützt werden kann. Alle Indikationen und Kontraindikationen der KPE bei Wunden werden dargestellt. Zusätzlich wird die budgetneutrale ärztliche Verordnung der physiotherapeutischen Maßnahmen beschrieben.
Dieses Seminar orientiert sich in seiner fachlichen Ausrichtung an den Bedürfnissen aller medizinischen Berufe in der Versorgungskette (Arzt, Pflege, Wundmanager, Physiotherapeut). Jeder Teilnehmende erhält eine DVD (Partsch, Mosti, Gültig), die die Bedeutung und Anlagetechnik der lymphologischen Verbände veranschaulicht.


Wundnetz Thüringen stellt sich vor – chirurgische Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms
Leitung: Heiner Schmitz, Carina Hansmann (Jena/DE)

S12 08.12.2018 Raum Mailand 10:00–11:30 Uhr

Am Beispiel der Behandlung des chronischen Ulcus cruris wird das Wundnetz Jena/Thüringen vorgestellt. Insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit der hier kooperierenden Institutionen steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Heiner Schmitz, Facharzt für Chirurgie, und die Wundschwester Carina Hansmann werden über die Vernetzung zwischen den einzelnen Partnern und deren jeweilige Aufgaben informieren. Nach der Vorstellung des Wundnetzwerkes ist ausgiebig Zeit für die Fragen der Teilnehmer und zur Diskussion eingeplant.


Industriesessions


Nur 1 Klick! – differenzierte Wund- und Gewebediagnostik mittels Hyperspektraler Kamera
Leitung: Astrid Probst (Reutlingen/DE)

ISe01 – Workshop 06.12.2018 Raum Lissabon 11:00–12:30 Uhr

Das hyperspektrale Imaging bietet einen neuartigen, vielversprechenden Ansatz bei der individuellen Auswahl und vor allem der Wirkungskontrolle einer zielgerichteten Wundtherapie. Moderne objektive Diagnostik als Basis für wirksame Therapie. In diesem Workshop stellen wir die Ergebnisse mit dem System TIVITA®-Tissue aus verschiedenen Anwendungsfeldern vor, wie Wund- und Ödemmanagement, Verbrennungsmedizin und Plastischer Chirurgie.


Narbenbehandlung – Micro-Needling mit SKINrePEN – ersetzt den Nadelroller
Leitung: Werner Arnold (Heidelberg/DE), Luc Teot (Montpellier/FR)

ISe03 – Workshop 07.12.2018 Raum Mailand 10:00–11:30 Uhr

Im ersten Teil des Workshops stellt Professor Luc Teot das Produkt Nevelia vor, ein zweilagiges Dermis Ersatz Implantat. Er spricht über die praktischen Erfahrungen in der Wundversorgung.
Im zweiten Teil wird die Handhabung des MicroNeedling Geräts SKINrePEN gezeigt und mit Teilnehmern an Modellen geübt. Die 900 Stiche pro Minute ergeben eine erhebliche Zeitersparnis und wesentliche Gewebeschonung durch rein vertikalen Einstich gegenüber Nadelrollern mit Kreiswinkel-Einstich. MikroNeedling mit SKINrePEN ist bei allen erhabenen und eingesunkenen Narbenreifestörungen anwendbar.
Ebenfalls dargestellt wird die Ultraschalltherapie von Narben mit dem mobilen Handgerät SkinovaMed. Diese Methode kann von den Teilnehmern selbst angewendet werden.
Beide Optionen ergänzen die konservative Narbentherapie mit ScarHeal Narbenpflaster und Jobskin Kompressionsbekleidung.
Die Teilnahme verschafft einen Überblick über die wesentlichen stationär und ambulant anwendbaren, nicht chirurgischen Narbentherapie- und Korrekturmöglichkeiten.
Alle gezeigten Produkte sind im exklusiven Vertrieb der TRICONmed GmbH.


BIOPTRON medizinische Lichttherapie für chronische und schlechtheilende Wunden
Leitung: Claudia Leitner (Wollerau/CH)

ISe04 – Seminar 07.12.2018 Saal München 2 11:45–13:15 Uhr

Dieses Seminar beinhaltet:

  • Die Wirkung der medizinisch getesteten BIOPTRON Lichttherapie auf chronischen und schlechtheilenden Wunden, sowie bei Verbrennungen.
  • Neue Entwicklungen der BIOPTRON Lichttherapie-Technik und seine facettenreiche Anwendungsgebiete.

Mehr sehen als alle anderen

ISe07 – Workshop 07.12.2018 Raum Athen 11:45–13:15 Uhr

Modernes enzymatisches Debridement mit NexoBrid® in der Verbrennungsmedizin
Leitung: Tobias Jaehn (Nürnberg/DE), Martin Stauder (Ludwigshafen/DE), Herbert Haller (Linz/AT)

ISe08 – Workshop 07.12.2018 Raum Lissabon 11:45–13:15 Uhr

Seit 5 Jahren ist das Medikament NexoBrid®, ein Bromelain-basiertes Konzentrat proteolytischer Enzyme, zur Entfernung des Verbrennungsschorfs (Eschar) bei tiefen (Grad IIb) und sehr tiefen (Grad III) Verbrennungen der Haut, in europäischen Verbrennungszentren verfügbar. Mittlerweile wurden viele Tausend Patienten mit NexoBrid® erfolgreich behandelt. In diesem Workshop erfahren Sie mehr über das Arzneimittel, die Wirkung und die Langzeitergebnisse und erleben die Anwendung in einer Simulation.


Optimierung der Schnittstelle ambulant-stationär – die Potenziale von Homecare
Leitung: Udo Richter (Fürth/DE)

ISe10 – Workshop 07.12.2018 Saal München 2 13:30–15:00 Uhr

„Nichts ist stärker als die Kraft einer Idee“ – die Entwicklung zur innovativen Homecare-Versorgung
Die Idee, schwerkranken Menschen zu mehr Lebensqualität zu verhelfen, bewegte Dr. med. Udo Richter die n:aip Deutschland GmbH vor über 15 Jahren zu gründen – ein mittelständisches und herstellerunabhängiges Homecare-Unternehmen mit einem bundesweiten Partnernetzwerk.
Die Kernaufgabe von n:aip besteht darin die Kommunikationslücken im Gesundheitssektor zu schließen. Damit sämtliche Beteiligte wie Arzt, Klinik und Pflege in die Koordination eingebunden sind, muss die stationäre Versorgung mit der ambulanten Nachsorge verknüpft werden. Somit wird für chronisch schwerkranke Patienten, beispielsweise bei der künstlichen Ernährung oder Wundversorgung, die Versorgung optimiert und mehr Lebensqualität geschaffen.
Um die höchste Versorgungsqualität im ambulanten oder stationären Pflegeumfeld zu gewährleisten, wird unter anderem durch die n:aip-eigene Akademie fortlaufend die fachliche Kompetenz der Fachkräfte weiterentwickelt. Der Einsatz modernster IT und die intern entwickelte Software machen n:aip zu einem Innovationsträger auf dem Gesundheitsmarkt. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.naip.de.


plasma care© – mobile Wundversorgung mit kaltem Plasma in der praktischen Anwendung
Leitung: Julia Zimmermann (Garching/DE)

ISe12 – Workshop 08.12.2018 Raum Lissabon 10:00–11:30 Uhr

Sammeln Sie im Rahmen unseres Workshops beim 01. Nürnberger Wundkongress erste praktische Erfahrung in der Anwendung des plasma care© bei der Behandlung von chronischen und akuten Wunden. Das plasma care©, ein mobiles, akkubetriebenes Medizingerät kann ambulant und stationär sowie in der mobilen Pflege eingesetzt werden und ermöglicht die effektive Abtötung von Bakterien und Pilzen, um die Wundheilung von akuten und chronischen Wunden zu unterstützen.
Bakterien – insbesondere multiresistente Keime – stellen eines der größten Probleme in schlechtheilenden Wunden dar. Das plasma care© deaktiviert diese Bakterien mit kaltem atmosphärischem Plasma – einem teilweise ionisierten Gas bestehend aus Elektronen, Ionen, reaktiven Spezies und UV-Strahlung.
Die Behandlung mit dem plasma care© ist schmerzfrei, nebenwirkungsfrei und frei von allergischen Reaktionen. Die Behandlungsdauer beträgt nur 60 bis 180 Sekunden und lässt sich in den Wundversorgungsprozess optimal integrieren.
In einer multizentrischen klinischen Studie unter der Federführung des Klinikums München Schwabing und des Universitätsklinikums Regensburg wurden in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Gregor Morfill und PD Dr. Julia Zimmermann mit einem Vorgängermodell – einem stationären Kaltplasmagerät – über 300 Patienten behandelt und es konnte die hocheffiziente bakterizide Wirkung von kalten Plasmen in chronischen Wunden am Patienten bewiesen werden.
Das plasma care© weist die gleichen Eigenschaften wie das Vorgängermodell auf und ist somit die ideale Lösung für eine moderne Wundpflege!


LIGASANO® Wundputzer – die schnelle, effiziente und kostensparende Variante des mechanischen Débridements

ISe15 – Workshop 08.12.2018 Raum Mailand 11:45–13:15 Uhr

Eine saubere Wunde ist Voraussetzung für Wundheilung und Wunddokumentation. Das mechanische Débridement mit LIGASANO®, einem geschäumtem PUR, ist einfach in der Anwendung, effektiv und wirtschaftlich. Dieser Workshop gibt Ihnen einen Überblick über die einzelnen Produkte und deren Anwendung, die Vorstellung von Wundverläufen rundet den theoretischen Teil ab.
Im praktischen Teil dürfen Sie selbst Hand anlegen. Anhand verschiedener „Dummies“ werden wir ausprobieren, welche LIGASANO® Wundputzer® sich für die verschiedenen Wundbeläge bzw. Wundsituationen eignen.


Flaminal® – vereinfachte Wundversorgung in Theorie und Praxis
Leitung: Frank Staiger (Düsseldorf/DE)

ISe16 – Workshop 08.12.2018 Raum Athen 11:45–13:15 Uhr

Wissenswertes zu Flaminal® – was ist Flaminal® und was ist der Unterschied zu herkömmlichen Wundgelen, gefolgt von praktischen Flaminal® Anwendungen mit Erfahrungsaustausch.

Kooperationspartner

Werbung